Mestre Moreno

Nach über 30 Jahren Erfahrung mit der Capoeria, schlägt mein Herz bei jedem Klang des Berimbaus noch immer schneller. Ich betrachte mich als privilegiert von dem zu leben, was ich von ganzem Herzen liebe –
die Capoeira!

Capoeira ist mein Leben. Sie gibt mir das Bewusstsein, dass es im Leben keine unüberwindbaren Hindernisse gibt. Sie gibt mir die Möglichkeit zu tanzen, singen, spielen, kämpfen und mich am Leben zu erfreuen.

1971 wurde ich als Isaque Junio Ribeiro in Belo Horizonte (Brasilien) geboren. Mit acht Jahren fing ich mit grosser Begeisterung an Capoeira zu trainieren. Schon als Kind war ich sicher, dass mich diese faszinierende Kunst auf meinem ganzen Lebensweg begleiten wird.

1989 betreute ich sechs Jahre lang meine eigene Capoeira-Gruppe und arbeitete intensiv an Projekten mit Strassenkindern. Mein Ziel war es, die vielfältige und verzaubernde Kampfkunst ganzheitlich zu vermitteln und sie gezielt als Instrument für die körperliche und psychische Entwicklung der Kinder einzusetzen.

1991 wurde ich zum Professor (Lehrer) graduiert und trat einige Jahre später der Gruppe Capoeira Gerais bei. Ich lernte jede Entwicklungsstufe und Graduierung zu schätzen und die damit verbundenen Aufgaben mit Respekt und Verantwortung zu erfüllen.

1997 brachte ich als einer der Pioniere die Capoeira aus Brasilien nach Europa und unterrichtete zuerst in Paris und Turin bevor ich 1999 in Zürich Capoeira Gerais Zürich gründete. Seither führe ich meine eigene Schule und unterrichte in Primar-, Sekundar- und Kantonsschulen in und um Zürich. Aufgrund meiner reichen Erfahrung mit Jugendlichen mit Integrationsschwierigkeiten arbeite ich immer wieder für sonderpädagogische Institutionen (u.a. Stiftung Schloss Regensberg, Schulinternat Heimgarten in Bülach).

Am 25. September 2010 gründete ich Vivarte Capoeira Zürich.

Ich bin heute ein überzeugter Verfechter und Vermittler des brasilianischen Nationalsports Capoeira. Ich freue mich in der Schweiz zu unterrichten und so den Menschen ein Stück meiner Kultur weitergeben zu können. Durch meine Arbeit möchte ich aber auch das grosse Potential der Capoeira als Instrument zur Förderung der soziokulturellen und körperlichen Entwicklung sowie der sozialen Integration aufzeigen und bekannt machen.